Berlin-Notizen

B



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Bäder
Badestuben: Im Mittelalter war in der Krögel-Gasse eine der ältesten öffentlichen Badestuben ("Krouwelstovhe" um 1390, im Berlner Stadtbuch).
Hallenbäder:
Freibäder: Eins der ältesten von Pochhammer eingerichteten Flussbäder befand sich rechts. vor der Waisenbr. TT27
(Letzte Änderung: 15.5.03)


Bahn
Bahnhöfe
Eisenbahn in Neubearbeitung
S-Bahn in Neubearbeitung
Straßenbahn in Vorbereitung
U-Bahn in Vorbereitung


Bahnhöfe
Fernbahnhöfe
S-Bahn (Bahnhöfe)in Neubearbeitung
U-Bahnhöfe in Vorbereitung

Fernbahn
Kopfbahnhöfe

Die ersten Berliner Bahnhöfe waren Kopfbahnhöfe. Sie wurden nicht durchfahren, die Züge gingen von dort aus bzw. endeten dort. Sie waren die Berliner Ursprungs-, bzw. Endpunkte genau so vieler nichtstaatlicher Bahngesellschaften und untereinander zunächst nicht durch Gleise verbunden. Für den Güter- und den Umsteigeverkehr, vor allem aber für eine mögliche militärische Nutzung führte das zu untragbaren Schwierigkeiten, so dass 1851 die "Königliche Bahnhofs-Verbindungsbahn" gebaut wurde.
Im einzelnen waren es der
- Potsdamer Bhf. 1838, Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn. Die erste Eisenbahn fuhr in Berlin am 29. Oktober 1838.
- Anhalter Bhf. 1841 der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn,
- Stettiner Bhf. 1842 der Berlin-Stettiner Eisenbahn auf dem Scharfrichtereigrundstück des Magistrats
- Frankfurter Bhf 1842. der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn, der spätere Schlesische Bahnhof, der als einziger als Durchgangsbahnhof in die Stadtbahn einbezogen wurde und als einziger der ehemaligen Kopfbahnhöfe noch und weiterhin in Betrieb ist. Später umbenannt in Schlesischer Bhf., Ostbhf., Hauptbhf. und wieder Ostbhf.
Hamburger Bhf. 1847 der Berliner-Hamburger Bahn,. 1884 stillgelegt. Er beheimatete von 1906 bis zur teilweisen Zerstörung im 2.Wkrg. das Verkehrs- und Baumuseum und jetzt ein Museum für moderne Kunst.
- Ostbhf. (Neuer Küstriner Bhf.)1867 der Preußischen Ostbahn, dessen Reste später zum Wriezener Bahnhof neben dem Schlesischen Bhf. wurden.
- Görlitzer Bhf.1868 der Berlin-Görlitzer Eisenbahn,
- Lehrter Bhf. 1871 der Eisenbahn Berlin-Lehrte.
Fast alle diese Bahnhofsgebäude wurden im 2. Wkrg. zerstört oder erheblich beschädigt. Alle Kopfbahnhöfe haben den provisorischen Bahnhofsbetrieb in den Jahren nach dem 2.Wkrg. aufgegeben.
- Dresdner Bhf. südlich zwischen Anhalter und Potsdamer Bhf, vor 1871.
- Nordbhf. östlich vom Stettiner Bhf., vor 1871.
- Auch die damals noch eigenständige Stadt Charlottenburg hatte einen Kopfbhf.

PR: In der Schule lernte ich noch, (darauf als Hauptstädter stolz zu sein), dass keine Bahnlinien durch Berlin hindurchführten, Berlin also nicht an einer Strecke Rostock-Leipzig usw. läge. Die Huptstadt war Quell- und Zielpunkt aller Verbindungen, alles nahm hier seinen Anfang oder lief hier zusammen. Auch im Umland gab es keine Querverbindungen oder Ringbahnen. Wer mit der Bahn in seinen Nachbarort fahren wollte, musste, wenn dieser nicht auf seiner Strecke von oder nach Berlin lag, den Umweg über Berlin nehmen. Diese stolze Dominanz war aber nichts als die Folge der verschiedenen Bahngesellschaften in der Anfangszeit. (Welche hätte an Berlin vorbei gebaut?)
(Letzte Änderung: 11.4.03)


Baumschulenweg
Ortsteil des Bezirks Treptow(-Köpenick).
Geschichte: Zuerst "Hinterheide" als Teil der Landgemeinde Treptow, 1794 Forsthaus, ab 1844 darum das kl. Gut "Marienthal" ,1852 Ablageweg (Sandweg zur Holzablage an der Spree; 1890 gepflastert) > Baumschulenstr. Die Entstehung einer kleinen Ansiedlung (ab 1869) und die Einrichtung einer Haltestelle der Görlitzer Bahn sind der Späthschen Baumschule zu danken (SM42). Die Vollendung des Teltowkanals (1906) führte zur Austrocknung, mehr als Franz Späth 1839-1912) lieb war. Das Gelände war ursprünglich viel zu feucht gewesen war, jetzt war die Trockenheit ein wesentlicher Grund, weitere Ländereien bei Ketzin zu erwerben. >> Heidekampgraben SP49..
(Letzte Änderung: 11.4.03)


Bebelplatz
(~1743 - 1910 Pl.am Opernhaus, 1911-47 Kaiser-Franz-Joseph-Pl., "Forum Fridericianum", "Lindenforum"), liegt zw. Unter den Linden 5 und 9. Mit Staatsoper >>, Hedwigskathedrale (>> Kirchen), Alter Bibliothek ("Kommode") CO46, Kronprinzenpalais >> Unter den Linden | Südseite 9 Auf der anderen Seite der Straße Unter-den-Linden liegt gegenüber die Humboldt-Universität (Palais des Prinzen Heinrich ). Auch die kl. Parkanlage östlich der Staatsoper gehört zum Bebelpl. ( Prinzessinnengarten, damals gegen die Straße durch einen hohen Zaun abgeschirmt). 1904-13:KL48-51. Das betrifft aber nicht die Nummerierung der an der Straße Unter den Linden, die seit 1936 in deren Nummerierung einbezogen sind. Im Hintergrunde des Platzes jenseits der Behrenstraße wird die Hedwigskirche mit ihrer Kuppel sichtbar.
(letzte Änderung: 11.4.03)


Botschaften
Berlin war Hauptstadt des Königreichs Preußen, des deutschen Kaiserreiches 1871-1918, der Weimarer Republik, des Hitlerstaates 1933-45 , Ostberlin Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) 1949-90 und ist Hauptstadt der Deutschen Bundesrepublik seit ... In all diese Hauptstadtzeiten befanden sich dort Auslandsvertretungen. In der DDR nahmen die Sitze der Botschaften besonders seit der starken Zunahme der internationalen Anerkennung ab 1973 stark zu; zum Teil kam es zu Neubauten. Nach der Wiedervereinigung wurden seit dem Umzug der Deutschen Bundesregierung wurden zahlreiche Botschaftsgebäude neu erbaut.
(Letzte Änderung: 11.4.03)


Brandenburger Tor
Zwischen dem Pariser Platz und dem großen Tiergarten, 65 m breit, 11m tief und bis zur Spitze der Quadriga 26 m hoch. Vorläufer 1735 als Teil der Akzisemauer errichtet. 1791 in heutiger Form von C.G. Langhans errichtet, den Propyläen der Athener Akropolis nachempfunden. Die Quadriga (Schadow) wurde 1793 aufgesetzt, und 1806 auf Geheiß Napoleons nach Paris geschafft, 1814 zurückgeführt und durch Schinkel mit dem Eisernen Kreuz und dem Preußenadler auf der Stange dekoriert. Im 2 Wkrg. wurde das Tor schwer beschädigt, 1956-58 wiederhergestellt. 1961 bis 1989 war es gesperrt. Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9.11.1989 wurde es am 22.12. 1989 unter beispiellosem Jubel freigegeben. Seither finden dort außerordentlich gut besuchte Silvesterfeiern statt.
(Letzte Änderung: 10.2.05)


Brandenburger Tor 1930

Briefmarken mit Berlin-Motiven
Auch wenn Sie kein Briefmarkensammler sind, bietet Ihnen diese Zusammenstellung interessante Kleingrafiken und Informationen zum Thema Berlin. Etwa jedes fünfte Berlin-Motiv ist im Bild wiedergegeben.

Berlin ist Gegenstand vieler Briefmarkendarstellungen. Sie zeigen uns Berlin im Bilde und machen uns mit vielem bekannt, das in Berlin früher geschehen ist - als Zeitzeugen wie im historischen Rückblick.
In seinem Verhältnis zu Briefmarken ist Berlin aber nicht nur Gegenstand. Nicht nur, dass unzählige Marken in Berlin entworfen, gedruckt und hergestellt worden sind, West-Berlin war zwischen 1948 und 1990 ein eigenes Emissions- und Gültigkeitsgebiet von Postwertzeichen.
Berlin-Motive finden sich auf Briefmarken aller Welt. Im wesentlichen werden sich meine Auflistungen auf deutsche Ausgaben beschränken.

zerstörte Gedächtniskirche (WB ap)

In Abänderung meines ursprünglichen Planes, Gebäude (Straßen, Plätze, Denkmäler), Kunst aus Berliner Sammlungen, Persönlichkeiten,Veranstaltungen (Ereignisse, Jubiläen), Verkehrsmittel (Brücken, Bahnhöfe, Flugplätze; Post, Radio, TV) und Wappen ( Symbole) auf 5 verschiedenen Seiten darzustellen, werden (ab 14.2.2004) gemeinsam auf einer Seite nur noch Berlin betreffende Darstellungen erfasst, keine Persönlichkeiten, keine in Berlin befindlichen Museumsobjekte (seien sie auch so sehr mit der Stadt verbunden wie der Pergamonaltar, das babylonische Ischtar-Tor oder die Nofretete) und keine Hinweise auf Ereignisse ohne ein auf die Stadt bezogenes Markenbild. Die DDR-Serie von 1956 für den neuen Tierpark entfällt ebenso wie der westberliner Gedenkblock für das 125. Zoojubiläum von 1969, weil nur Tiere gezeigt werden, die es auch in anderen Zoos zu sehen gibt. Der Gedenkblock für 50 Jahre Deutschen Rundfunk (Westberlin 1973) wird dagegen aufgenommen, denn neben den Berlin-indiffferenten Marken ist das Berliner Voxhaus auf dem Eindruck des Bogens dargestellt. Vom westberliner Dampflokomotivenblock von 1975 wird nicht die Schnellzuglok 01 gezeigt, die in ganz Deutschland herumfuhr, aber die Tenderlok der Baureihe 89, die (allerdings u.a.) auf der Berliner Stadtbahn eingesetzt wurde. Es werden also nicht unbedingt alle Marken einer Serie aufgeführt, wie es sich überhaupt um keine Katalogisierung von Berlin-Marken, sondern um eine Zusammenstellung von Berlin-bezogenen Sachmotiven handelt. An Kunst findet sich nicht alles, was in Berlin entstanden oder zu sehen ist, sondern nur, was Berliner Objekte zeigt. Trotz dieser Einengung fällt die Entscheidung über die Aufnahme nicht immer leicht. Sagen wir deshalb, es handele sich um eine (subjektive) Auswahl von Berlinmotiven. Das gilt schon deshalb, weil ich nicht alle Emissionen weltweit nach Berlinbildern durchgesehen habe.
Persönlichkeiten auszuwählen, fällt besonders schwer: nur solcche, die hier geboren oder gestorben sind, die lange hier gelebt und gewirkt haben, denen Berlin viel verdankt, die eine Weile Berlin-übergreifend hier als Politiker amtiert heben oder Abgeordnete waren, auch solche, mit denen wir uns nicht identifizieren?. Jeder einzelne Kopf macht Studien und Entscheidungen nötig, für die mir ante finem die Zeit zu schade ist.

Die kleinen Buchstaben am Anfang jeder Zeile entsprechen den Klischeezeichen des Briefmarkenkatalogs von Michel und kennzeichnen die Abbildung. Viele Abbildungen wurden in verschiedenen Farben für unterschiedliche Nominale verwendet und das in Varianten oft über Jahre. Hier ist das erste Ausgabejahr angegeben. Wenn möglich, erhalten Motive, die (evtl mit Überdruck) über mehrere Jahre emitttiert wurden , f(f). hinter der Jahreszahl. Nacheinander aufgelistete Marken, die zu ein und demselben Satz gehören, werden durch andere Farbgebung kenntlich gemacht. Dadurch gelingt eine leichte Zuodnung späterer Ergänungswerte im gleichen Satzmotive. Denn die Reihenfolge der genannten Markenbilder wird durch die Emissionsjahre, auch bei späteren Ergänzungen zum gleichen Satz, bestimmt und innerhalb des gleichen Jahres durch in alphabetischer Folge der Klischeebuchstaben. Änderung der Papierart, der Zähnung und der Druckart bleiben unerwähnt. Wie gesagt, werden Kleingraphiken aufgeführt, nicht die Marken katalogisiert.
Ein Sternchen nach der Klischeebezeichnung weist auf eine Abbildung hin (z.B. k*). Die Bilder entstamen den Philatelie-CDs der Deutschen Post, einer zur Anschaffung höchst zu empfehlenden Bild- und Informationsquelle, oder sind nach Originalmarken eingescannt. Die Größe auf diesen Seiten gleicht selten genau der Originalgröße der Marke. Etwa ein Fünftel der Motive ist abgebildet.

Klicken Sie hier, um sich die Berlin-Motive der Briefmarken des Deutschen Reiches, der Übergangszeit 1945-1949, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland anzusehen. Die Berlin-Motive auf den Briefmarken von West-Berlin sind begreiflicherweise zahleicher und auf einer Extra-Seite aufgelistet. Sie können Sie aber auch von der vorher genannten, umfassenden Seite aus erreichen.
(Letzte Änderung: 23.3.04)


Britz
Bis 1920 südliche Vorortgemeinde am Teltowkanal, seitdem zum Bezirk Neukölln gehörig.
(Letzte Änderung: 3.9.04)


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Brücken

Berlin ist mit mehr als 600 Brücken neben St.Petersburg die brückenreichste Stadt.
Geschichte
Die erste Brücke war die Mühlendammbrücke als Fernverkehrs- (gleichsam Furt-)Brücke, die zweite die heutige Rathausbrücke (um 1300) als (Berlin-Kölln)interne Verbindungsachse. Die folgenden Brücken entstanden im Zusammenhang mit dem Bau der Stadtmauer vor den Toren über die Wassergräben. 1876 gab es 90 Bücken in städt. Verwaltung

Überblick
Nutzungsarten
Straßenbrücken
Bahnbrücken
Fern- und Sadtbahn
Hochbahn
Fugängerbrücken

überbrückt wird
Wasser
Straßen
Bahnen

Wasserbrücken
Die Brückensequenzen s. unter den verschiedenen Wasserstraßen:
Spree
Spreekanal (Schleusenkanal)
(Letzte Änderung: 11.4.03)

Brunnen
Die an 500 Berliner Brunnen sind großenteils aus Geldmangel still gelegt. Es gelang, einige Privatunternehmen als Sponsoren zu gewinnen, die als Gegenleistung Werbeflächen an städtischen Bauten nützen dürfen oder ähnlich begünstigt werden. Neu ist jetzt der Gedanke, breite Bevölkerungskreise einzubeziehen durch kleinere Spenden oder eine Erhebung im Zusammenhang mit den privaten Wassergebühren.

Geldzähler-Bru.: 1913 auf dem Pappelpl., KL18
Herkulesbru. auf dem Lützowpl.; 1907:KL83
Kinderbru. Ecke Laubacher Str./ Südwestkorso; 1913: KL113
Neptunbru. 1901/1902 auf dem Schlossplatz KL44,45, jetzt (seit wann?) auf den Anlagen zw. Rathausstr. u. Schinkelallee
Rolandbru. auf dem Kemperpl.. KL82
Wrangelbru.ursprgl. auf dem Kemperpl., seit 1902 Camphausen- Ecke Grimmstr., KL91
(Letzte Änderung: 13.5.03)


Buchholz
Ehemalige nördliche Landgemeinde, bis 1913 Französich-Buchholz (Der Große Kurfürst siedelte hier Hugenotten an.) Ab 1920 als Berlin-Buchholz, jetzt wieder als Französich-Buchholz Ortsteil des Bezirks Pankow.



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