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Phondeutsch-Blitzkurs

Die Zahlen in den Wörtern beziehen sich auf die nach dem Satz stehenden Anmerkungen. Ihre Reihenfolge entsprichtr dem hier gegebenen Text. Die eingeklammerte Zahl hinter der Anmerkungsnummer verweist auf die verbindliche Regelfassung von allgemeiner Gültigkeit. Jeder hier gegebene Hinweis auf eine Anmerkung wird in zwei folgenden Sätzen dieses Schnellkurses wiederholt.

1) F10,11oo12ndoi13,14tsh15  iss16t  ai17n  sh15paa12ss16  unt18  macht  sh15paa12ss16.

  1. (2) Nur Eigennamen und am Satzanfang großschreiben
  2. (20) ph > f : footo(o)graaf, fiilo(o)soof
  3. (7) Lange Vokale doppelt schreiben. Andere Dehnzeichen ([i]e, h) fehlen: kuu, fii, mashiine, shiine, seer, toor (2*), füür, lööten, bäär (beer)
  4. (11)eu, äu (gesprochen oi) > oi: toi toi, noi, noin; hoiser;
  5. (7) Lange Diphthonge (Zwielaute) werden nicht verdoppelt: baum, fain, loite
  6. (15) sch > sh: shiif, ashe, lutshen:
  7. (14) ss, ß, scharf gesproches s > ss: fass, grooss, gröösse
  8. (11) ei (gesprochen ai) > ai: bai (wii hai, mai), shrai gröösse
  9. (26) Am Wortende b > p, d > t, g > k (aber ig > ich): ap, toot (2*), tak, köönich, ainich

2.) Ä20ss16  f21ä20rbrai17te22t  hä20le22  froi13de22  bai17  kinde22rn  unt18  auss1620nda22n.

  1. (5) kurzes, offenes e (gesprochen ä) > ä: gärn, ässich, täror
  2. (21) v (gesprochen f) > f, v (gesprochen w) > w: fon, faater, färain (bässa: fär'ain), waase, wiisawii
  3. (6) kurzes, flüchtiges, gemurmeltes e bleibt e: naase, lachen, tääter, lärnen
    Je nach Aussprache sind möglich: lachän, lachen, lachn und täätär, tääter, tääta und klainäss, klainess, klainiss.

3.) Wee12r  wil30,  kan30  e22ss16  sh1520l30  lä rne22n.

  1. (12) Einfache Vokale sind kurz, es folgt kein Doppelkonsonant: fal, fäl, man,kin, sone, shrule, hüle, böler

4) Dii12  tä20kss40te22  see'41n  zu(u)nee42ksst  mä20rkwürdich,  aa12ba22  auch  lusstich  auss.

  1. (21) x (gesprochen kss) > kss:ikss, Saksse, eksstärn
    (Der gleiche Laut, die gleiche Schreibung in zuneeksst; aber auch zuunäächsst ist möglich oder jede beliebige Mischung. Vgl. cheemii -keemii)
  2. (24) Wenn man das h nicht hört, wird es nicht geschrieben. Es kann durch ' angedeutet werden: seehen - see'en - seeen - see'n - seen)fal, fäl, man,kin, sone, shrule, hüle, böler
  3. (9) Langes ä wird oft ee gesprochen und dann ee geschrieben: kääse - keese

5) Wän  S50ii  an  dass  Niiderländish15e  dänn51 ken, wunda22n  S50ii  sich  weenja52.

  1. (2) Die Anrede Duu und Sii sollte ruhig weiter groß geschrieben werden: Sii rintfii, Sii! )
  2. (13) Nasales n > nn (vgl. 74): shännken, bannk, tannk
  3. (25) Schludrige Zusammenziehungen verwenden, wenn man gerade soo spricht (vgl. 22);shraim, ässiss juut, musste kom'm?.

6.) Soo  shrai17m  dii  Hol30ända  shtat  lööwenantail  "leeuwenaandeel".  Wälchess  f21on  baiden  liisst  sich  befrämdlicher?


7.) Nuun ärleedigen wiir shnäl deen klainen rässt in form fon baishpiilen: "füü70siik"  ooder  "fii70siik",  "kw71aal"  unt  "kw71eelen" (ooda  "kwäälen"),  "shp72 iil"  unt  "sht72aat".  Dii  sht72at  kan  aaba  auch  sht72ad73  geshriibn22  weerdä22n,  um  sii  laichter  fon  "(an)sht72at"  untärshaiden  zu  könen,  eebensoo  "deer raat"  "dass raad73",  "tood73"  stat  däss  nicht  aindoitigen  "toot"  usw.  Füür ck  genüükt  k,  füür  tz  z. Aaber pf wirt, wän man dass  f höört,  pf geshriim.
Ätwass  gewöönunn74ssbedürftich  isst  dii  konsoonantenfärbindunn74  -ng-,  dii  nach  deer  doitshen  sstandardlautunn74  nuur  alss  naasaaliirtäss  n  gesprochen  wirt.  Wän  Sii  soo  sprächen,  dürfen  Sii  nuur  -nn-  shraiben:  b(ew)ässerunn74, hoffnunn74en,  dunn74gruube ( woo  dass  g  zuur  nächssten  silbe  gehöört).

  1. (21) y > ü(ü) oder i(i) je nach Aussprache. (Ausshpraache shraipt man mit drai s, seeeelefant mit fiir e, daa zwai lanne e hinta'ainander stee'n.)
  2. (21) qu (gesprochen kw) > kw : kwiitsh'äntchen, groosser kwatsh, kwark, ääkwiwalänt, ääkwaatoor.
  3. (15) sp > shp und st > sht, natürlich nicht in isst, wässpe, sspiinaal! Wenn Sie von der Waterkant sind, schreiben Sie ssp und sst, wie Sie (deen sspizen sstain) sprechen.
  4. (3, 26) Um Doppeldeutigkeiten zu vermeiden und Unterscheidungen zu erleichtern, kann im Auslaut d stattt geschrieben werden (u.ä.): toot - tood, raat - raad, stat - stad, fort -Ford, mop -mob.
  5. (13) Nach deutscher Standardlautung ng > nn: fann, fannen, annsst; vgl. 51. Das n ist nasal; das g soll aber nicht zu hören sein.

Schimpfen Sie nicht, Sie hätten 74 Regeln lernen müssen. Es waren nur 23!



Wii waita?

Weitere Feinheiten, Alternativen und die Schreibung fremdsprachlicher Wörter werden in dem seit 1997 mehrfach überarbeiteten verbindlichen Regular behandelt. Es hat 30 Regeln. Ihre Nummern sind den Anmerkungsnummern in diesem Schnellkurs eingeklammert nachgestellt. Abgesehen davon, dass in den Regeln mehr steht als in den straff gefassten Regeln hier, in diesem Schnellkurs die Regeln 1,4 (ergibt sich), 8, 10, 12, 16 - 19, 22, 23, 27 - 29 gar nicht erwähnt. Dennoch reicht der Inhalt des Schnellkurses aus, um fast jeden Text zu translitterieren.
Ein relativ umfangreiches Wörterverzeichnis als Beispielsammlung erreichen Sie als "Miniduuden". Auch kleine Textbeispiele können Sie lesen. In Vorbereitung sind Vorbemerkungen, wie es aus Unzufriedenheit und ironie zum Phondeutsch kam, eine Ergänzung, die auf das Für und Wider eingehen und etwas Statistik zu Wortlängen und Veränderungsgrad bringen wird. Schließlich wird es ein buntes Magazin für Anwender geben.
All diese Seiten können Sie ohne jedesmaligen Umweg über diesen Blitzkurs, den Sie ja nun erfolgreich absolviert haben und nicht immer wieder besuchen wollen, über ein spezielles Phon-Menü erreichen.

Letzte Bearbeitung am 20.1.2002

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